Biografiearbeit - Was hat mich daran entzündet?


Schon von klein auf haben mich Menschen und ihre Biografien interessiert.

Meine zentrale Frage lautete: „Wie sind Menschen durchs Leben gekommen? Was haben sie früher warum getan und was machen sie heute, um ihr Leben zu meistern und erfüllt zu leben?

Mit der Fortbildung „Biografiearbeit“ bei Dr. Hubert Klingenberger ist zu meinem schon immer vorhandenen Interesse am Menschen und meinen dazu gekommenen Fertigkeiten als Mediatorin und Kommunikationstrainerin der methodische Ansatz hinzugekommen. Nun schaue ich bewusst hin, welche Schätze in der jeweiligen Biografie liegen und wie wir diese systematisch heben können.


Die ersten Erkenntnisse lauten:

1. Wer an seinen Lebensspuren arbeitet, kann Entwicklungen besser verstehen, akzeptieren und als Wachstum einordnen.

2. Wer sich seiner selbst bewusst ist, tritt selbstbewusster auf.

3. Wenn die eigene Geschichte angenommen und verstanden ist, dann stärkt das und macht resilienter.

4. Die Rückmeldung eines Gegenübers, das Erstaunen und Erfragen hilft, aus einem möglichen Teufelskreis von Selbstabwertung auszubrechen

5. Biografiearbeit nimmt die Lebensleistungen in den Blick und ermöglicht die stärkende Perspektive des Erfolgs. Erinnerungen werden zu Ressourcen für die Zukunft.


Besonders der letzte Satz hat es mir angetan.


Und genau diese Chance möchte ich mit Euch teilen. Traut Euch, schaut nach und hebt Eure eigenen Schätze.


Anja Siehoff

147 Ansichten

ein Netzwerk des:

     FORUM

            neue Arbeitswelt

          Mit uns steuern Sie in eine

           gute berufliche Zukunft.